Konstanz für Flüchtlinge

Gemeinschaftsunterkünfte

Die Gemeinschaftsunterkünfte dienen der vorläufigen Unterbringung von Asylbewerbern in den Landkreisen. Aus den Landeserstaufnahmestellen werden Asylbewerber und Asylfolgeantragsteller nach einem an den Einwohnerzahlen orientierten Schlüssel (§ 1 DVO FlüAG) auf die Landkreise
verteilt und kommen dort in Gemeinschaftsunterkünfte oder Wohnungen unter (§ 8 FlüAG). Diese Unterkünfte errichtet, verwaltet und betreibt der Landkreis, in Konstanz das Landratsamt Konstanz.

In Konstanz existieren derzeit drei Gemeinschaftsunterkünfte:
In der Steinstraße und in der Luisenstraße und im ehem. Transco-Gebäude. Ergänzend gibt es in Konstanz derzeit Notunterkünfte mit nur vorübergehender Belegung: in der Turnhalle Wessenberg-Schule, in der Tennishalle Dettingen und der Leichtbauhalle auf dem Schwaketenbad-Parkplatz.

Weiterhin sind beschlossen und/oder in Bau befindlich die Gemeinschaftunterkünfte P+R Byk-Gulden-Straße / Campus, Parkplatz Schwaketenbad. Auf Stand-by-Status sind derzeit die Tennishalle Horn, die Stromeyersdorfstraße und die Line-Eid-Straße.

Die Bewohner bleiben in den Gemeinschaftsunterkunft, bis über ihren Asylantrag entschieden wurde – maximal aber für einen Zeitraum von 24 Monaten.

In der Gemeinschaftsunterkunft haben die Konstanzer Flüchtlinge Ansprechpartner des Landratsamtes. Um die Integration zu fördern
werden beispielsweise Sprachkurse angeboten. Zusätzlich zur vorläufigen Unterbringung der Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften gewährt das Landratsamt Leistungen zum Lebensunterhalt, eine angemessene soziale
Beratung und Betreuung sowie die Sicherstellung des Schulbesuchs und die Vermittlung von Grundkenntnissen der deutschen Sprache.

Endet die vorläufige Unterbringung einer Person in einer Gemeinschaftsunterkunft, weil

• die Asylberechtigung vom Bundesamt anerkannt wurde,
• ein Aufenthaltstitel erteilt wurde oder
• sie seit 24 Monaten in der Gemeinschaftsunterkunft lebt,

sind für die Anschlussunterbringung die Gemeinden bzw. Städte zuständig. Die Stadt Konstanz muss daher für diese Menschen Wohnraum als Anschlussunterbringung zur Verfügung stellen. Dies können Einzelwohnungen wie auch Wohnkomplexe sein.

Deutschlurs

„FÜR eine Kultur der Anerkennung und GEGEN Rassismus“

Die Konstanzer Erklärung

Weitere Informationen

Stadt Konstanz

Flüchtlingsbeauftragter

Moustapha Diop

Untere Laube 24

78462 Konstanz

Telefon: 07531 / 900-540

Email: moustapha.diop@konstanz.de

Öffnungszeiten

Montag: 08:30 - 12:00
14:00 - 16:00
Dienstag:  08:30 - 12:00

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Mittwoch:  08:30 - 12:00

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Donnerstag:  08:30 - 12:00
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