Konstanz für Flüchtlinge

"Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung: Geduldet, um zu bleiben?!“

 

Das Institut der Duldung ist ambivalent. Für viele bedeutet die Duldung eine prekäre Lebenssituation, die von ständiger Unsicherheit und Restriktionen hinsichtlich der Wohnortswahl und des Arbeitsmarktzugangs verbunden ist.

Dass die Duldung kein Äquivalent zu einem „richtigen“ Aufenthaltsrecht darstellt, sondern die Zukunft für die Betroffenen von einer stetigen Unsicherheit begleitet ist, haben gerade in Konstanz zwei Fälle aus jüngerer Vergangenheit gezeigt (hier und hier).

Auf der anderen Seite ist die Duldung nach negativem Ausgang des Asylverfahrens für viele oft aber auch die einzige Möglichkeit, bis auf weiteres in Deutschland bleiben zu können.

 

Die Praxis wird sie weiter und künftig wohl auch noch vermehrt beschäftigen. Schließlich hat der Gesetzgeber im letzten Jahr das Institut weiter ausdifferenziert bzw. verkompliziert. Unter anderem mit der Einführung einer Beschäftigungsduldung sowie einer „Duldung light" wurden sowohl rechtliche als auch praktische Fragen aufgeworfen.

 

Das Wesensmerkmal und die Praxistauglichkeit der Neuregelungen werden Philipp Wittmann und Sebastian Röder vorstellen.

 

Wann: Mittwoch, den 12.02.2020 um 18:45 Uhr

Wo: Universität Konstanz, Universitätsstr. 10, 78464 Konstanz, Raum C 422

 

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, unter Moderation von Prof. Daniel Thym, darüber zu diskutieren.

Weitere Informationen

Stadt Konstanz

Integrationsbeauftragter

Dr. David Tchakoura

Untere Laube 24

78462 Konstanz

Telefon: 07531 / 900-2540

Email: david.tchakoura@konstanz.de

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