Konstanz für Flüchtlinge

Die WOBAK erstellt im Auftrag der Stadt Konstanz an der Schottenstraße vier Wohnungen in Holzmodulbauweise. Am 24. Januar 2017 konnte Richtfest gefeiert werden.

 

In der Nacht vom 23. auf den 24.01.2017 wurden in der Schottenstraße vier Wohnmodule für die Anschlussunterbringung von anerkannten Flüchtlingen aufgestellt. Ein Schwertransport brachte die Module des Architekten Kaufmann aus Dornbirn nach Konstanz, wo sie mit einem Kran an ihren Bestimmungsort gesetzt wurden. Es ist ein Modellvorhaben, das auf dem Grundstück hinter dem Technischen Rathaus entsteht: Vier qualitativ hochwertige Wohnungen mit je vier Wohnräumen werden in ökonomischer, ökologischer und damit hoch effizienter Holzmodulbauweise realisiert. Die Anschlussunterkunft wird mit 334 Quadratmetern Wohnfläche das neue Zuhause für 16 anerkannte Flüchtlinge. Wichtig ist der Stadt bei ihrem Konzept für die Anschlussunterbringung vor allem die dezentrale Verteilung der Unterkünfte. Um eine gute Durchmischung zu erlangen, sind diese über das gesamte Stadtgebiet verteilt.

 

Leuchtturm im modernen Städtebau

 

Die neuen Wohnmodule stehen in der Reihe der vom Gemeinderat beschlossenen Bauprojekte zur beschleunigten Unterbringung anerkannter Asylbewerber, die später auch anderen Bewohnergruppen offen stehen. „Ich freue mich, dass es uns gelingt, mit dem Projekt einen Leuchtturm für die Anschlussunterbringung zu setzen", sagte Bürgermeister Langensteiner-Schönborn. Als Initiator des Projekts ist er auf die Vorteile dieser Bauweise des Architekten Johannes Kaufmann aus Dornbirn aufmerksam geworden. Der Neubau gilt zu Recht als Pilotprojekt, weil er variabel, energetisch hochwertig und architektonisch anspruchsvoll ist. Die Holzbauweise ermöglicht eine kurze Bauzeit vor Ort und kann flexibel für andere Standorte angepasst werden. Es ist ein Beitrag zum modernen Städtebau und zur seriellen Fertigung im Wohnungsbau bei hoher Qualität. Für die künftigen Mieter ist der Wohnwert entscheidend und der stimmt. Da sind sich der Bürgermeister und die WOBAK-Geschäftsführung einig.

 

Innovativer Ansatz der WOBAK

 

Das Pilotprojekt steht in einer langen Reihe innovativer Bauvorhaben der WOBAK, die dafür bereits vielfach ausgezeichnet wurde - zuletzt mit einer Anerkennung guter Bauten und gleich zweimal mit dem Deutschen Bauherrenpreis. Bei der aktuellen, bundesweiten Diskussion um serielles und energieeffizientes Bauen ist die WOBAK mit konkreten Objekten, zum Beispiel PLUS-Energiehäusern in Dettingen, ganz vorne dabei. „Die WOBAK steht in Konstanz für die Offenheit, im Rahmen innovativer Projekte auch immer wieder neue Wege zu gehen. Wir in Konstanz können nachhaltige Stadtentwicklung nicht nur theoretisch, wir bauen sie auch,“ so Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn.

Ein paar letzte Handgriffe sind an den Holzmodulen noch notwendig, damit die neuen Bewohner im Frühjahr 2017 aus ihrer Gemeinschaftsunterkunft in die Anschlussunterkunft Schottenstraße umziehen können.

„FÜR eine Kultur der Anerkennung und GEGEN Rassismus“

Die Konstanzer Erklärung

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Stadt Konstanz

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