Konstanz für Flüchtlinge
Einbürgerungsfeier 2017

Bereits zum 10. Mal fand am Donnerstagabend, 6. Juli 2017 die offizielle Einbürgerungsfeier des Landkreises Konstanz im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes statt.

Eingeladen waren alle neuen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus dem Landkreis Konstanz, die seit der Einbürgerungsfeier im vergangenen Jahr eingebürgert wurden. Etwa 200 Festgäste waren der Einladung gefolgt.

538 Personen aus insgesamt 68 Ländern wurden im Jahr 2016 durch das Landratsamt Konstanz eingebürgert. Die meistvertretenen Herkunftsländer waren der Kosovo (69), die Türkei (65), Rumänien (39), Italien (31), Thailand (25), Irak (20), Kroatien (17) und Portugal (16). In der ersten Jahreshälfte 2017 haben sich bereits 234 Menschen aus 77 verschiedenen Ländern für die deutsche Staatsangehörigkeit entschieden. Landrat Frank Hämmerle überreichte im Rahmen der Feier die Einbürgerungsurkunden an fünf Neubürgerinnen und Neubürger und hieß sie als deutsche Staatsbürger willkommen.

„Es ist Ihre bewusste Entscheidung, von nun an als Deutsche zu leben, mit deutschem Pass sowie den Rechten und Pflichten von Staatsbürgern. Ihre Einbürgerungsurkunde steht für Ihr Ankommen in Deutschland. Für Identifikation mit dem Land, in dem Sie leben und zu Hause sind", betonte der Landrat in seiner Begrüßungsansprache.

Gastredner der diesjährigen Einbürgerungsfeier war der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt. „Alle diejenigen, die ihr Land verlassen haben oder verlassen mussten und im Landkreis eine neue Heimat gefunden haben, sind bei uns herzlich willkommen. Sie sind Bürgerinnen und Bürger Seite an Seite mit all denen, die die Gesellschaft ausmachen. Mit dem Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit haben Sie nun mehr Möglichkeiten, diese Gesellschaft mitzugestalten. Ich möchte Sie ermuntern, von diesen Möglichkeiten regen Gebrauch zu machen", so Burchardt.

Als Neubürger schilderte Nathan Keeves seinen persönlichen Werdegang. Keeves stammt aus Großbritannien und absolvierte an der Universität London ein Studium im Fach Social Anthropology and Development Studies. 2002 zog er aus beruflichen Gründen nach Deutschland. Seit 2008 ist er bei der Dualen Hochschule Villingen-Schwenningen als Dozent für Business-Englisch tätig. Ein wesentlicher Grund für seine Entscheidung, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, spielte der "Brexit".

Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerungsfeier durch die Jugendmusikschule Westlicher Hegau unter Leitung von Ulrike Brachat feierlich umrahmt.

„FÜR eine Kultur der Anerkennung und GEGEN Rassismus“

Die Konstanzer Erklärung

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