Konstanz für Flüchtlinge

Das „Netzwerk Bleiben mit Arbeit“ hat in zwei Jahren 208 Flüchtlinge in Arbeit vermittelt.

 
2016 haben sich fünf Träger zusammengefunden und ein Netzwerk zur Integration von Flüchtlingen in Arbeit gegründet. Gefördert wird das Projekt im Rahmen der Integrationsrichtlinie Bund. In vier Jahren sollen durch das Netzwerk "Bleiben mit Arbeit" 1750 Asylbewerber und Flüchtlingen beraten, geschult und weitergebildet werden.

 
Die erfolgreiche Netzwerkarbeit in den Agenturbezirken Konstanz-Ravensburg und Ulm zahlt sich aus. Nach zwei Projektjahren kann eine positive Bilanz gezogen werden: 1097 Flüchtlinge wurden erreicht und 208 Personen konnten erfolgreich vermittelt werden. „Bis Ende der Förderzeit müssen noch 653 Personen aufgenommen werden. Das sollte zu schaffen sein“, sagt Jutta Hammes Projektleiterin. „Auch die Vermittlungszahlen sind gut und liegen bei 19%. Allerdings wird unser Aufgabenspektrum immer größer. Haben wir in 2016 noch viele Gruppenschulungen durchgeführt, so arbeiten wir heute mehr in Kleingruppen und Einzelberatungen. Ein besonderes Augenmerk gilt zurzeit den Auszubildenden, die nicht mit den Anforderungen des deutschen Ausbildungsmarktes zurechtkommen. Hier ist viel individuelle Hilfestellung notwendig.“

 

Strukturen des Netzwerks "Bleiben mit Arbeit"

 

Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den ESF arbeiten bundesweit 41 Netzwerke mit dem Ziel, die Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen zu unterstützen. In Baden Württemberg sind fünf Netzwerke aktiv. Das örtliche Netzwerk erstreckt sich von Konstanz über den Bodenseekreis und den Landkreis Ravensburg bis Ulm. Im Netzwerk "Bleiben mit Arbeit" haben sich drei Bildungsträger und zwei Wohlfahrtsverbände zusammengeschlossen, um die nachhaltige Integration der Flüchtlinge in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt zu verfolgen. Die Projektleitung hat ihren Sitz in Friedrichshafen. Monika Bercea und Jutta Hammes von den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH koordinieren die Teilprojekte in den zwei Agenturbezirken. Die AWO arbeitet im Landkreis Konstanz. Im Bodenseekreis, im Landkreis Ravensburg und im Landkreis Biberach wird die Netzwerkarbeit vom bfz und Quantum geleistet. Die Caritas vertritt das Netzwerk im Landkreis Ulm. Um die umfangreichen Aufgaben leisten zu können, bedarf es einer guten Vernetzung mit allen Beteiligten in der Arbeit mit Migranten.

 

Die Arbeit des Netzwerkes: Fünf Schritte zur Integration

 
Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Asylbewerber und Flüchtlinge. Die AWO verstehet ihre Arbeit als Prozes, der sich in fünf Schritte gliedert:

  1. Individuelle Beratung mit Kompetenzerfassung
  2. individuelle Förderplanung, dies beinhaltet: Vermittlung in Deutschkurse und Anerkennungsberatung
  3. Berufsvorbereitung und / oder Qualifizierungsmaßnahmen mit der Orientierung auf dem Arbeitsmarkt
  4. Vermittlung in Praktikum, Ausbildung oder Arbeit
  5. Betreuung am Arbeitsplatz

 

Zur Bewältigung dieser vielfältigen Arbeit arbeitet die AWO mit allen Akteuren im Feld der Migration zusammen und pflegt ein breites Netzwerk.

 

Weitere Infos unter www.awo-konstanz.de

„FÜR eine Kultur der Anerkennung und GEGEN Rassismus“

Die Konstanzer Erklärung

Weitere Informationen

Stadt Konstanz

Flüchtlingsbeauftragter

Moustapha Diop

Untere Laube 24

78462 Konstanz

Telefon: 07531 / 900-540

Email: moustapha.diop@konstanz.de

Öffnungszeiten

Montag: 08:30 - 12:00
14:00 - 16:00
Dienstag:  08:30 - 12:00

14:00 - 16:00
Mittwoch:  08:30 - 12:00

14:00 - 17:00
Donnerstag:  08:30 - 12:00
14:00 - 16:00
Freitag: 08:30 - 12:00

Social media

Newsletter